Geboren am 19.03.1946 in Wittichenau/Kulow, Studium der Slawistik in Leipzig, Teilstudium der Russistik in Rostow am Don und Studium am Leipziger Literaturinstitut »Johannes R. Becher«, Verlagslektor und Redakteur im Domowina-Verlag und im Witaj-Sprachzentrum in Bautzen, lebte in Dreihäuser/Horni Hajnk.
Beno Budar debütierte 1978 mit dem Gedichtband »Mikus a Dajkus« (Mirwas und Gibwas) und veröffentlichte regelmäßig Gedichte, Kurzprosa, Liedtexte und literarische Dokumentationen in sorbischer Sprache. Seine Protokolle über traumatische Erlebnisse in der Kriegs- und Nachkriegszeit erschienen in mehreren Auflagen. Budars Werke wurden in mehrere slawische Sprachen und ins Deutsche übersetzt, er selbst übertrug zahlreiche Gedichte, Theaterstücke und Kurzprosa aus slawischen Sprachen ins Sorbische. Er erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, darunter 2013 den Ćišinski-Preis der Stiftung für das sorbische Volk und 2016 „für seinen persönlichen Beitrag zur Entwicklung der sorbisch-ukrainischen Beziehungen und die Unterstützung der Lemberger sorabistischen Schule“ die Medaille Ivan Franko der National-Universität im ukrainischen Lemberg.